Behandlungen

Unser Ziel ist es, Ihre körperlichen Beschwerden zu lindern.

Behandlungen auf Spezialistenniveau

Unsere hochqualifizierten Physiotherapeuten behandeln Sie mit ihrem Wissen aus mehr als 15 Jahren Erfahrung. Unser umfangreiches Therapieangebot hilft Ihnen dabei, Ihre Beschwerden zu mindern und schnell Ihre Funktionsfähigkeit wieder herzustellen.

Erweiterte Ambulante Physiotherapie

Die Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) der Berufsgenossenschaften und der privaten Krankenkassen ist eine Komplextherapie aus Einzelphysiotherapie, Medizinischer Trainingstherapie und physikalischer Therapie nach Arbeitsunfällen. Ziel der EAP ist unmittelbar im Anschluss an die Akutversorgung eine wohnortnahe, intensive physiotherapeutische Behandlung in Kombination mit einem muskulären Aufbautraining unter ambulanten Bedingungen zu gewährleisten. Die EAP findet meist an fünf Tagen die Woche mit einer Therapiedauer von zwei bis drei Stunden täglich statt.

Arbeitstherapeutische Leistung (STW Ala®)

Erweiterung unseres Therapieangebots

Ab sofort bieten wir an unserem Standort Braunschweig durch unseren Kooperationspartner PER Reha GmbH folgende Leistungen an:

Arbeitstherapeutisch begleitete stufenweise Wiedereingliederung (STW)
Im Einzelfall kann es sinnvoll und notwendig sein, eine STW therapeutisch zu begleiten und zu betreuen – vor allem dann, wenn Probleme zu erwarten bzw. bereits eingetreten sind. Ziel ist die STW zum erfolgreichen Abschluss zu bringen und die Arbeitsfähigkeit zu erreichen.

Arbeitstherapeutische Leistungsanalysen am Arbeitsplatz des Patienten (Ala®)
Die Arbeitstherapeutische Leistungsanalyse dient der Beurteilung der arbeitsplatzbezogenen Belastbarkeit. Kriterien sind konkrete Arbeitsanforderungen am Arbeitsplatz der Testperson. Beantwortet bzw. beurteilt wird die Fragestellung ob, oder in welchem Umfang Arbeitsfähigkeit besteht.

Weitere Informationen zu den arbeitstherapeutischen Leistungen finden Sie bei unserem Kooperationspartner PER Reha: www.per-reha.de

Für die Klärung der Kostenübernahme schicken Sie dem Arbeitstherapeuten Herrn Marian Waßmann (marian.wassmann@per-reha.de) eine kurze Mail. Er setzt sich dann mit dem jeweiligen Kostenträger in Verbindung und klärt alles Weitere (Kostenübernahme, Durchführung etc.). Herr Waßmann steht als Ansprechpartner unter der Tel. 0163/4278942 zur Verfügung.

D – WALL

Die TecnoBody D-Wall ist ein einzigartiges Test- und Trainingssystem für Patienten und Athleten. Das System beinhaltet hunderte von Übungen und gebrauchsfertige Programme, die speziell auf Körperhaltung, Funktionstraining, Gleichgewicht und Kraft ausgerichtet sind.

Über die 3D-Kamera werden bis zu 16 Körpergelenke in Echtzeit gescannt. Das System ermöglicht damit eine Live-Visualisierung der Gleichgewichts- und der Rumpfkontrolle, sowie der Gelenkwinkel zur optimalen Unterstützung des Bewegungslernens. Zusätzlich werden über die implementierte Kraftmessplatte Kräfte erfasst, die stabilometrische Tests oder Übungen, sowie Sprungstests erlauben. Das System kann eigene freie Übungen abdecken und hat durch seine anschauliche Optik einen hohen Aufforderungscharakter für Patienten jeglicher Altersgruppen.

Mit der D-Wall können Patienten in virtuellen Umgebungen trainieren. Das Gerät begleitet den Patienten in allen Rehabilitationsphasen und enthält nicht nur ein individuelles Trainingsprogramm, sondern auch Bewertungen zu Kraftparametern, Gleichgewicht, Stabilität, Elastizität, etc. und ermöglicht so eine professionelle Analyse im Rehabilitationsverlauf.

D-Wall - Alterer Mann auf Stützen - Therapiezentrum SchlossCarree
D-Wall Training mit mit Therapeut - Therapiezentrum SchlossCarree

AlterG – Antischwerkraftlaufband

Das AlterG ist ein spezielles Laufband, welches je nach Belastbarkeit das Körpergewicht des Patienten oder Trainierenden auf bis zu 20% des Körpergewichtes reduzieren kann. Dadurch wird ein Geh- oder Lauftraining auch bei eingeschränkter oder beschränkter Belastbarkeit, z.B. nach einer Meniskus-Resektion möglich. So ist frühzeitig ein aerobes Ausdauertraining zur Unterstützung des Heilungsverlaufes und zur Beseitigung von neuronalen Verletzungsmustern sowie Schonhaltungen möglich.

Intermittierende-Vakuum-Therapie (VACUMED)

Die intermittierende-Vakuum-Therapie (IVT) mittels VACUMED appliziert alternierend Unterdruck (Vakuum) und positiven Druck auf die unteren Extremitäten. Das bewirkt physiologisch eine rhythmische Gefäßweitung sowie Gefäßkompression und provoziert auf natürliche Weise rein physikalisch einen Fluss. Ziel der Therapie ist eine Verbesserung der Durchblutung, eine Erhöhung der Kapillarisierung, eine Steigerung des venösen sowie lymphatischen Rückflusses und eine Stimulation des zentralen Nervensystems. Dadurch wird die Wundheilung verbessert, die Regeneration beschleunigt und Ödeme reduziert.

SpaceCurl

Ein SpaceCurl ist ein dreiachsiges Trainings- und Therapiegerät nach dem Prinzip eines Gyroskops, in dem ein Mensch aufrecht steht und sich durch eigene Bewegung bzw. Gewichtsverlagerung quasi in allen Ebenen des Raums bewegen kann. Das SpaceCurl ist generell indiziert als effiziente Therapiemaßnahme bei jeder Art von posturaler Instabilität (mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung) z.B. bei neurologischen Erkrankungen, orthopädischen Problemstellungen sowie muskulärer Insuffizienzen und Dysbalancen. Ziel der Therapie mit dem SpaceCurl ist die Verbesserung der Koordination, die Schulung des Gleichgewichtes und der Haltung, die Rehabilitation nach Gelenkerkrankungen und -ersatz, die Therapie von peripher-vestibulärer Störungen, die Therapie nach Apoplex sowie Querschnittlähmung und die Spastikreduktion.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik ist eine Therapieform, die in fast allen medizinischen Fachbereichen Anwendung findet. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers. Dabei stehen dem Therapeuten je nach Beschwerde- und Krankheitsbild verschiedene Behandlungsformen zur Verfügung. Diese reichen von aktiven, funktionellen Bewegungsübungen über Atem- und Entspannungsübungen bis hin zu passiven Mobilisationsübungen.

Krankengymnastik am Gerät

Die gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) ist eine aktive Behandlungsform der Physiotherapie, bei der medizinische (Sequenz-) Trainingsgeräte und Zugapparate eingesetzt werden. Sie entspricht der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) in der Rehabilitation. Ziel dieser Behandlungsform ist die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Die Krankengymnastik am Gerät ist ein wichtiges Element in der Rehabilitation nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen, kann aber auch in der Prävention von Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungssystems untersucht und behandelt werden. Basis der Therapie sind spezielle Handgriffe und Mobilisationstechniken. Ziel der Manuellen Therapie sind Schmerzen zu lindern und Bewegungsstörungen zu beseitigen, also das Zusammenspiel der Gelenke, Muskeln und Nerven wiederherzustellen. Dabei werden die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen untersucht und ein individueller Behandlungsplan festgelegt. Dabei kommen sowohl passive Techniken zur Mobilisation als auch aktive Übungen zur Stabilisierung der Gelenkfunktion.

Sportphysiotherapie

Ziel dieses Teilgebietes der Physiotherapie ist die Prävention und Behandlung von Sportverletzungen, die Betreuung von Sportlern im Training und Wettkampf sowie die Rehabilitation von Sportverletzungen. Basis der Sportphysiotherapie sind sportmedizinische Untersuchungen und Trainings- sowie Wettkampfanalysen zur Beurteilung des individuellen körperlichen Zustandes. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Methoden der Physio- und Sporttherapie, wie beispielsweise Taping und aktive Kraft-, Ausdauer- und Koordinationsübungen zum Ausgleich von Funktionsdefiziten.

Bobath

Krankengymnastik nach Bobath, benannt nach Ihren Erfindern Frau (Physiotherapeutin) und Herrn Bobath (Neurologe), ist eine problemlösende Behandlungsform für Neurologische Erkrankungen. Ausgehend vom Mittelpunkt des Körpers und der normal natürlichen Bewegung des gesunden Menschen wird versucht, die Symmetrie des halbseitig gelähmten Patienten wiederherzustellen. Gleichgewichtsreaktionen erlernen, fehlende Funktionen zu erarbeiten, tonisierend und Spastik hemmend zu arbeiten gehören ebenso zu der Therapieform wie das Erlernen des Patienten mit fehlenden Funktionen zurechtzukommen.

Skoliosetherapie nach Schroth

Die Schroth-Therapie – benannt nach ihrer Begründerin Katharina Schroth – ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept, welches für Wirbelsäulendeformitäten entwickelt wurde und daher sehr effektiv in der Skoliosetherapie eingesetzt werden kann. Ziel der Schroth-Therapie ist eine individuell größtmögliche Aufrichtung der Wirbelsäule zu erlangen, sowie ein weiteres Voranschreiten der Krümmung zu verhindern oder zu bremsen. Somit können auch mögliche weitere negative Erscheinungen wie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Organbelastungen verhindert oder reduziert werden.

Medizinische Massage

Die Medizinische Massage ist eine der bekanntesten und ältesten Heilmethoden. Massagen können sowohl als alleinige Behandlungsform für sich stehen, sie werden aber häufig auch unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt. Die Medizinische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Hierbei kommen verschiedene Grifftechniken zum Einsatz.

Gesundheitskurse

Gesundheitskurse, oder meist auch Präventionskurse genannt, sind geschlossene Bewegungs- und Sportkurse unter physiotherapeutischer oder sporttherapeutischer Leitung. Zudem wird anschaulich und praxisorientiert Gesundheitswissen vermittelt. Ziel der Präventionskurse ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechtzeitig wirksam vorzubeugen. Durch den Gesetzgeber gemäß §20 SGB V stehen jedem Versicherten ein Zuschuss zu primärpräventiven Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen zu.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie gehört zu den Physikalischen Therapien und nutzt elektrischen Strom zu therapeutischen Zwecken. Als Teilbereich der Physiotherapie kommt sie häufig begleitend bei der Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden zum Einsatz, zum Beispiel zur Schmerzlinderung. Ziel der Therapie ist unter anderem die Muskulatur zu lockern, die Durchblutung zu fördern, Schmerzen zu reduzieren und die Heilung zu verbessern.

Thermotherapie

In der Physiotherapie werden verschiedene Therapieverfahren eingesetzt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erzielen. Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild.

Ultraschall

Ultraschall ist eine Forme der Wärmetherapie, die im weitesten Sinn zur Elektrotherapie zählt. Der Ultraschall wird über einen Schallkopf über ein Kontaktgel auf die erkrankte Region aufgetragen und wird dabei kontinuierlich oder gepulst abgegeben. Dadurch wird eine Wärmewirkung erzielt Die Ultraschalltherapie führt zu einer verstärkten Durchblutung und einem verbesserten Zellstoffwechsel und die Schmerzschwelle wird angehoben. Somit können Verletzungen in Muskel- und Sehnengewebe schneller heilen. Ultraschall wird häufig auch kombiniert mit der klassischen Elektrotherapie eingesetzt.

Kältetherapie

Die Kältetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt. Die Wirkung der Kältetherapie ist je nach Temperatur unterschiedlich. Sie wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und verbessert die Durchblutung.

Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage wird seit den 60-er Jahren von Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzqualifikation auf Verordnung des Arztes durchgeführt. Ziel der Behandlung ist es, die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen. In erster Linie dient die manuelle Lymphdrainage der Entstauung von geschwollenem Gewebe, meistens an Armen oder Beinen. Erreicht wird das durch spezielle Handgriffe, um die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknotenstation abzutransportieren.

Cranio-Mandibuläre-Therapie

Die Cranio Mandibuläre Therapie ist eine Unterdisziplin der Cranio Sacralen Therapie. Mandibulär steht für Beschwerden, die auf die Fehlregulationen der Muskel- und Kiefergelenkfunktion zurückzuführen sind. Ziel der CMT ist die Beseitigung der Ursachen für eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) und die Reduktion der damit verbundenen Schmerzen, dem Knirsch oder die Verbesserung der Beweglichkeit des Kiefergelenkes, auch begleitend zu einer Kieferorthopädischen Versorgung mit beispielsweise einer Aufbissschiene.