Krankengymnastik nach Bobath

Krankengymnastik nach Bobath ist eine Behandlungsform, die von Herrn Bobath (Neurologe) und seiner Frau (Physiotherapeutin) aus England durch gemeinsame Arbeit vor allem mit Hemiplegischen Patienten entwickelt wurde.

Durch Patrizia M. Davies, die mit Frau Susanne Klein-Vogelbach (beide Physiotherapeuten) zusammenarbeitet, wird die Methode ständig weiterentwickelt.

Die Methode wurde für Patienten mit zentralen Paresen wie zum Beispiel Hemiplegie (Halbseitenlähmung) entwickelt.

Ausgehend vom Mittelpunkt des Körpers und der normal natürlichen Bewegung des gesunden Menschen wird versucht, die Symmetrie des halbseitig gelähmten Patienten wiederherzustellen.

Gleichgewichtsreaktionen erlernen, fehlende Funktionen zu erarbeiten, tonisierend und Spastik hemmend zu arbeiten gehören ebenso zu der Therapieform wie das Erlernen des Patienten mit fehlenden Funktionen zurechtzukommen.

Es soll dem Patienten so wenige Hilfsmittel wie möglich jedoch so viele wie nötig bereitgestellt werden, um seine Selbständigkeit zu fördern.

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